Inspiration Januar 2019

 

Yama besteht aus fünf Unterpunkten

  • ahimsa - Gewaltlosigkeit Hier geht es um Gewaltlosigkeit in dem Sinne, dass wir nichts tun, was andere verletzen könnte. Damit ist nicht nur körperliche, sondern auch verbale Gewalt gemeint.
  • satya - Wahrhaftigkeit Hier geht es vor allem darum aufrichtig zu uns selbst zu sein. So lernen wir zu unseren Schwächen zu stehen und können sie mit der Zeit annehmen und sie sogar liebenswert finden
  • asteya – Begierdelosigkeit Der Umgang mit unserem Begehren, Gier und manchmal unserer Unersättlichkeit und zwar in materieller als auch in immaterieller Hinsicht
  • brahmacharya - Mässigung Massvoll zu sein heisst, weder zu viel noch zu wenig zu wollen/zu machen und so mit den eigenen Kräften zu haushalten. Das betrifft auch die Work-Life-Balance als wichtige Grundlage unserer Gesundheit
  • aparigraha - Genügsamkeit Im Speziellen geht es hier um den achtsamen Umgang mit dem Teil von uns, der immer wieder Mangel empfindet und der das, was uns vermeintlich fehlt, unbedingt haben will.

 

„Lebt ein Mensch in vollkommener Übereinstimmung mit dem Yama, wird er niemals davon abweichen, egal welcher Berufung er folgt, an welchem Ort und zu welcher Zeit er lebt und welcher Art seine momentanen Umstände sind. So erfüllt er die höchste Stufe.“ Patañjali, Yoga-Sûtra 2.31

Zum Reflektieren: Wie gehe ich mit meiner Umwelt um (Mitmenschen und Natur)?

 

Zitate von Laotse, Begründer des Taoismus

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück

Geborenwerden heisst, zu sterben anfangen

Der grosse Weg ist sehr einfach, aber die Menschen lieben die Umwege

Die grösste Offenbarung ist die Stille

Wissen, dass man nichts weiss, das ist das Allerhöchste