Raum nehmen – Raum geben
Zwei Pole, die zusammengehören, und die immer wieder in Balance gebracht werden wollen.
Die grosse Herausforderung liegt darin, dass sich unsere Wahrnehmung, was sich richtig anfühlt, ständig im Wandel befinden. Erschwerend kommt das Innen und das Aussen dazu.
Innen – Raum nehmen; dir selbst Platz geben, dich ernst nehmen, dich und deine Bedürfnisse wahrnehmen. Präsenter werden im Umgang mit dir selbst.
Innen - Raum geben; weich werden, loslassen, nicht alles kontrollieren. Sich erlauben einfach zu sein.
Aussen – Raum nehmen; dich zeigen, dich ausdrücken, deinen Platz einnehmen. Du gehst in Kontakt, ohne dich klein zu machen.
Aussen – Raum geben; anderen Platz machen, ohne dich selbst zu verlieren. Du schaffst Raum für andere und für dich.
Atemübung Raum - zum Innehalten im Alltag
Einatmen – Raum nehmen; spüre wie du dich innerlich ausdehnst
Ausatmen – Raum geben; senke die Schultern und richte deine Wirbelsäule auf, werde weich und lass Anspannungen los
Pause – Raum wahrnehmen; erspüre den Raum, der entstanden ist
Schliesse mit dem Mantra ‚ich nehme mir Raum und ich gebe Raum‘ ab.
Raum ist nichts, dass wir finden – sondern etwas, dass wir schaffen!
Zitate von Jean Giono (1895-1970), französischer Schriftsteller
Fortschritt ist noch keine Leistung es kommt auf die Richtung an
Nicht immer sind die Stillen auch die Weisen. Es gibt auch verschlossene Truhen, die leer sind
Die Welt ist eine optimistische Schöpfung. Beweis: Alle Vögel singen in Dur
Ein Intellektueller ist ein Mensch, der nicht genug Körper hat, um seinen Geist zu bedecken







